Kompressionssocken

Wer regelmäßige an Marathoveranstaltungen teilnimmt, hat sie bestimmt schon gesehen, die Kompressionssocken. Sie sollen dabei helfen während des Laufens schneller sein zu können, doch stimmt die wirklich ? Wie wirken Kompressionssocken beim Laufen?

Laufsocken haben zunächst eine stützende Funktion und das obwohl sie sehr elastisch und dabei noch atmungsaktiv sind. Das entscheidende ist aber, dass die Strümpfe eine entlastene Wirkung auf die Muskellatur in den Beinen während der Belastung haben. Wir kannten  diese Art der Wirkung eigentlich nur aus dem Krankenhaus, bei den sogennanten Thrombosestrümpfen. Die Laufsocken sind eigentlich nichts anderes, nur sehen sie wesentlichbesser aus und werden aus angehmeren Material gemacht

Wichtig ist das die Kompressionssocken eng anliegen, denn so wird ein gewisser Druck auf die Wade ausgeübt. Dieser Druck ist es dann letztendlich, welcher für eine Entlastung des Bindegewebes und der Muskellatur sorgt. Ein ganz entscheidener Punkt ist es zudem , dass das die Zufuhr des sauerstoffarme Blut zum Herzen verbessert wird und das Lymphsysten angeregt wird. Dadurch werden die Arterien blutdurchlässiger, was dazu führt, dass die Muskelatur besser sauerstoffreichem Blut versorgt wird.

Das lässt uns zu dem Punkt zurückkommen, ob es Sinn macht diese Socken zu tragen. Ja , macht es ! Denn dadurch, dass das Sauerstoffreichere Blut durch die Strümpfe besser zur Muskellatur geleitet wird, sind speziell die Museln in den Beinen Leistungsfähiger und die Regenerationszeit wird in der Regel verkürzt.

Bevor Sie allerdings die Laufsocken bei einem Lauf tragen, sollten Sie diese vorher im Training mal tragen, da eine gewisse Eingewöhnungszeit mit eingerechnet werden sollte.